(Februar 2016)

Neues vom Collège in Keur Baka bei Kaolack:

 

Der Schulleiter des Collège Keur Baka, M. Bara Gueye, teilt uns Ende Januar per email mit, dass dank unserer finanziellen Unterstützung ein erster Schritt zum warmen Schulessen für die Schülerinnen und Schüler getan wurde:

Während der Halbjahresprüfungen konnte für alle Schülerinnen und Schüler ein warmes Mittagessen gekocht werden.
Die ältesten Schülerinnen und Schüler (classe de troisième – entspricht der 9. Klasse) wurden an ihren Prüfungstagen am 03. und 04. Februar versorgt; alle anderen (classes de sixième, de cinquième, de quatrième – entspricht den sechsten bis achten Klassen) am 08. und 09. Februar, ihren beiden Prüfungstagen. weiter lesen...

 

(September 2015)

Projekte-Besuch im Senegal

Reisetagebuch von Robi - Besuch bei Daouda in St. Louis und den von ihm betreuten Straßenkindern, Aktionen in den Daras, Besuch beim stellvertretenden Bürgermeister - ein paar Einblicke!!



Reisetagebuch Senegal 6.09.2015 bis 19.09.2015

 

Sonntag 6.09. Abreisetag.

Um 8:15 Uhr kommt unser Vereinsmitglied Rolf und wir: Fatou, Mehmet, Angela und ich beladen das Auto.

Die Fahrt ist angenehm, weil wenig Verkehr auf der Autobahn. Um 9:45 Uhr sind wir schon am Terminal 2, wo Birte, unsere fünfte Reisegefährtin, auf uns wartet. Der erste Flug nach Madrid startet pünktlich. In Madrid haben wir deshalb viel Zeit zum Umsteigen. Der zweite Flug beginnt sehr unruhig, da ein Fluggast, wie sich später erst herausstellt, aus Gambia, lautstark im Flugzeug gegen seine Abschiebung protestiert, er wird schließlich von der Polizei abgeführt. Der Flug nach Dakar verläuft ruhig. Am Flughafen klappt alles sehr gut, das Gepäck ist da, der Zoll macht keine Probleme und wir finden auch unseren „Chauffeur Ibrahim“ bald am Ausgang. Die Fahrt zum Hotel dauert, wegen des Verkehrschaos, doch sehr lange, so dass wir, glücklich angekommen, nur noch eine „Gazelle“ (leckeres senegalesisches Bier) im schönen Innenhof trinken.

 

Mo. 7.09.

Nach erster Nacht unter der „mosquitere“ dann schon die Weiterreise mit unserem Fahrer Ibrahim zum Gare Routiere in Dakar. weiter lesen...

(September 2015)

Projekte-Besuch im Senegal

das "Reise-Team" hat ein weiteres interessantes und unterstützenswertes Projekt im Senegal in Augenschein genommen - auch hier werden wir versuchen ein wenig die Situation zu verbessern!!

Nachfolgend ein paar Impressionen von der Schule in Keur Baka.....

In Keur Baka scheint immer die Sonne

Ein Lächeln huscht über Manthitas Gesicht. Sie winkt ihrer Mutter kurz zu, tritt aus der Tür, nimmt den kürzesten Weg durchs Dorf, kommt zur staubigen Landstraße, zählt die großen Baobabs rechts und links auf den Feldern, drückt ihren Block und ihren Stift fest an sich, läuft zielstrebig und freudig ihrem ersten Schultag in der neuen Schule entgegen.
Vor drei Monaten hat Manthita die Prüfungen an der Grundschule in ihrem Dorf bestanden, als viertbeste ihrer Klasse. Nun sind die langen Ferien vorbei, nun darf sie auf dem Collège anfangen. Endlich!
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(Juni 2015)

Anne Großjean war vor Ort im Senegal und hat sich mit der Situation der Straßenkinder auseinandergesetzt. Sie hat ihre Masterarbeit - Die talibés mendiants – Eine qualitative Studie zur Situation der Straßenkinder in Saint-Louis, Senegal - an der Universität Hamburg vorgelegt und uns jetzt zu Verfügung gestellt. Wer möchte kann sie hier lesen....

 

Masterarbeit von Anne Großjean
...über die Straßenkinder in Saint Louis, Senegal, aus dem Jahr 2015...
Masterarbeit_AnneGroßjean_talibés.pdf
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(Februar 2014)

Es gibt Neuigkeiten! 

Erster persönlicher Einsatz vor Ort - Studierende reisen in den Senegal um unser Projekt zu unterstützen......

 

Auszüge aus zwei Reiseberichten der Studenten:

 

1.)
… der Ablauf der Arbeit war nicht jeden Tag gleich. Von Montag bis Mittwoch besuchten wir morgens die Daaras. Unsere Aufgabe bestand dann hauptsächlich in der medizinischen Versorgung von Wunden. Ein Großteil der Wunden sind Schnittverletzungen an den Füßen, da die Kinder keine Schuhe haben. Durch den in Saint-Louis überall herumliegenden Abfall verletzen sich die Kinder regelmäßig an scharfen Gegenständen. Durch die fehlende Wundversorgung gelangt Dreck in Wunde, diese entzündet sich und heilt deswegen nur sehr schwer. Unsere Aufgabe bestand in der Säuberung und Desinfektion von Wunden und darin, sie anschließend zu verbinden. Außerdem gab es Schnittwunden durch Messer und Verletzungen am Schienbein. Viele Kinder litten unter Läusebefall und Ausschlag am Kopf. In diesen Fällen wurden die Haare abrasiert...
… ein Problem vor Ort besteht, weiter lesen...

(April 2013)

Angela / Impressionen aus dem nördlichen Senegal

Im Sommer wird Ousseye in die Schule gehen. Darauf freut er sich.
Er zieht sein blaues ausgeblichenes Hemd fester um den schmalen Körper. Der Wind bläst stark; er wirbelt den sandigen Boden auf; der Sand reibt auf der Haut.
Ousseye sitzt mit dreißig anderen Jungen im Sand. Jeder hat eine ovale etwa esstellergroße Holzplatte vor sich, in der rechten Hand einen geschnitzten Federkiel, mit der Linken hält jeder Junge die  Tafel;  die rechte Hand taucht den Federkiel in die Tinte; sorgsam schreiben die Jungen von rechts nach links weiter lesen...

(September 2011)

Angela Schmidt-Bernhardt

„Espoir des enfants de la rue“ – Straßenkinder im Senegal




Bei  einer Tasse zuckersüßen Café Touba erzählt Makhtar; er setzt meinen breitkrempigen Strohhut auf, lässt sich lachend damit fotografieren, regt sich auf über die Ungerechtigkeiten der Welt, schwärmt für den großen Marabou Amadou Bambou, der sich im Jahr 1895 der französischen Kolonialmacht in St Louis, der Hauptstadt Französisch Westafrikas widersetzte, der von den Franzosen ins Exil nach Gabun geschickt wurde, bei seiner Rückkehr sieben Jahre später zahlreiche Anhänger fand und die Bruderschaft der Mouriden gründete. 
Makhtar kämpft für die Straßenkinder in St Louis, er kämpft mit Leib und Seele, er schließt alle ins Herz, die ihn darin unterstützen, wir sind für ihn Papa bonheur und Maman bonheur; vor drei Jahren starb seine Mutter; Makhtar schaut mich an und sagt: ‚Jetzt habe ich wieder eine Mutter‘.
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